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SEO-freundliche Webarchitektur: Ein Leitfaden

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Ansprechend, schön, der Auffindbarkeit dienend.

In einer Suchmaschine gefunden zu werden ist zum einen nicht einfach und auf der anderen Seite etwas, dem sich eigentlich jeder widmet, der eine Website, einen Shop oder einen Blog betreibt. Dabei kann man nicht nur eine SEO-Strategie für Inhalt und Content haben, sondern auch schon den Aufbau der Seite so gestalten, damit die Architektur ihren Beitrag zur Auffindbarkeit leistet. Was das ist, was man da so machen kann und noch vieles mehr, folgt jetzt in diesem Artikel von uns für euch. 

Was heißt eigentlich SEO-freundliche Webarchitektur?

Fangen wir doch mal damit an, was genau eine Webarchitektur oder Website-Architektur ist. Nun ja, eigentlich genau das, was der Name sagt: die Struktur, die den Inhalt einer Website organisiert und bereitstellt. Also Hierarchien und noch vieles mehr.

SEO-freundliche Webarchitektur bezieht sich auf die Struktur sowie Organisation einer Website, die Suchmaschinen-Crawlern hilft, den Inhalt effizient zu durchsuchen und so indexieren zu können. Eine gut durchdachte Architektur verbessert nicht nur das Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschine, sondern sorgt auch für eine bessere Benutzererfahrung.

Also muss die Architektur der Website aus zwei Gesichtspunkten bedacht werden, bevor man das basteln anfängt: der künftige Nutzer (oder die Zielgruppe, der man ein Erlebnis bieten möchte) und die Suchmaschine.

Eine SEO-freundliche Webarchitektur erstellen 

Wir wissen jetzt, was das ist und auch was es bringt, aber natürlich ist jetzt wichtig, was man berücksichtigen kann und wie man eine solche Architektur aufsetzt. Daher kommen hier mal die wichtigsten Aspekte, die man berücksichtigen sollte. 

Eine klar definierte URL-Struktur 
Idealerweise sollte man kurze, leicht verständliche und trotzdem prägnante URLs verwenden. Die URLs sollten dabei “sprechend” sein. Gemeint ist damit, dass nach dem “/” keine wilde Kombi aus Zahlen und Buchstaben kommt, sondern eine “Aussage” wie zum Beispiel: www.seofreundliche-architektur.de/ein-leitfaden 

Seitenhierarchie 
Hier ist vor allem eins wichtig: Logik! Es bedarf einer klaren Struktur, die für andere nachvollziehbar ist und wichtige Seiten sollten leicht erreichbar sein - d.h. nicht mehr als drei Klicks von der Startseite entfernt. 

Interne Verlinkungen 
Crawler wandern über deine gesamte Website. Wenn du jetzt also relevante Inhalte miteinander verlinkst, dann wird den Crawlern die Navigation erleichtert. Hier ist aber wichtig: bitte nur Aspekte verlinken, die auch wirklich einen Zusammenhang haben. 

Sitemap 
Eine Sitemap sollte hinter jeden guten Website stecken. Ihr wollt wissen, was das ist? Klar, dazu haben wir uns mal an den Worten von Google bedient: “Eine Sitemap ist eine Datei, mit der du Informationen zu den Seiten, Videos und sonstigen Dateien auf deiner Website angibst und die Beziehungen zwischen diesen Seitenelementen darstellst.” 
Hier benötigt man eine XML-Sitemap zwecks des Crawlings.

Mobile-first oder auch Mobile-friendly 
Das ist kein neues Thema, das weiß mittlerweile eigentlich jeder: Websites müssen auf verschiedenen Geräten laden und gut aussehen. Hier ist mitgemeint, dass es auch  verschiedene Bildschirmgrößen innerhalb einer Gerätekategorie geben kann. Deine Website sollte responsive sein und eine “mobile-first-indexierung” ist für Google mittlerweile der Standard. 

Page Speed Optimierung 
Schnell ladende Seiten sind entscheidend für eine gute Benutzererfahrung und SEO. Auch das ist hinlänglich bekannt, aber deswegen nicht weniger wichtig. Das geht zum Beispiel via JamStack

Ordentlich, auch unter der Haube 
Baue das HTML ordentlich und sauber auf und verwende dabei semantische Tags wie <header>, <nav>, <article>, und <footer>, um den Inhalt klar zu strukturieren.

Breadcrumb-Navigation

Diese Form von Navigation innerhalb einer Website zeigt dem Benutzer, in welcher Abzweigung er sich gerade befindet und auch, welchen Weg er von der Startseite beginnend schon gewandert ist. Das hilft aber nicht nur dem Besucher der Seite, sondern auch Suchmaschinen, darin eine klare Struktur zu erkennen. 

So viel mal zu den Aspekten, die es zu beachten gilt und die alle ihre Bedeutung haben.  Gemeinsam betrachtet ist dann das “Paket”, was eine Seite besser macht als andere. 

Die Vorteile 

Was hab ich von der ganzen Arbeit? - eine berechtigte Frage. 

Websites werden von der Suchmaschine gecrawlt, in der sie zu finden sind. Wer eine gute Struktur hat, erleichtert Crawlern die Arbeit, was zu besseren Suchmaschinenrankings führen kann.

Klare Navigation und schnelle Ladezeiten verbessern die Nutzererfahrung und senken die Absprungraten. Und das wollen wir ja alle erreichen, denn noch ist es ja so, dass Websites und Shops der zentrale Anknüpfungspunkt für den Online Verkauf sind. 

Zudem macht eine durchdachte Architektur die Wartung und Skalierbarkeit der Website einfacher, da neue Inhalte leichter hinzugefügt und die Website insgesamt leichter gepflegt werden kann. Es hilft dir also auch bei deiner eigenen Arbeit, diesen Aufwand zu betreiben. 

Schließlich können Suchmaschinen die Seiten aber auch effizienter durchsuchen und indexieren, was die Sichtbarkeit der Website erhöht. Und wir wissen alle: in Suchmaschinen ist die Sichtbarkeit das A und O. 

Ein paar Tipps für eine SEO-freundliche Webarchitektur

Noch ein paar Tipps von uns zum Abschluss, was man machen kann und was unter Umständen auch regelmäßig gemacht werden sollte. 

  1. Führe regelmäßige SEO-Audits durch, um Fehler zu identifizieren und zu beheben. Denn das Crawlen passiert nicht nur einmal für immer, sondern in regelmäßigen Abständen. 

  2. Entwickle eine Content-Strategie, die auf relevante Keywords und hochwertige Inhalte setzt. “Relevance is key” - können wir da nur sagen. 

  3. Verwende Tools wie Google Analytics und Search Console, um das Nutzerverhalten und die Leistung deiner Website zu überwachen. Je besser du deine Besucher kennst, desto besser kannst du dein Angebot auch an ihnen ausrichten. 

  4. Halte dich über die neuesten SEO-Trends und Suchmaschinen-Updates auf dem Laufenden, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Na klar, das ist super wichtig, denn gerade was rechtliche Aspekte betrifft, kann sich schnell mal was ändern oder Google verändert beispielsweise die Vorgehensweise beim Crawlen. 

Klingt doch nach einem machbaren Plan, oder? 
Ihr habt noch nicht genug? Dann haben wir hier noch einen OMT Artikel für euch zum Thema, da könnt ihr weiterlesen.

Summary 

Ganz schön viel auf einmal? Ja, das ist wohl wahr, aber es ist leider eben auch sehr wichtig. Denn ein Design kann noch so gut sein, ein Text noch so gut geschrieben, letztlich zählt das Gesamtpaket für deine Sichtbarkeit. 
Man kann sich eine Website dabei auch vorstellen wie eine Stadt und die Suchmaschinen sind Touristen. Eine SEO-freundliche Webarchitektur sorgt dafür, dass diese Touristen die Stadt lieben und immer wieder zurückkehren. Klare URL-Strukturen sind wie gut beschilderte Straßen, logische Seitenhierarchien wie ein durchdachter Stadtplan und interne Verlinkungen wie schicke Wegweiser zu den besten Attraktionen. Optimierte Ladezeiten sind die schnellen öffentlichen Verkehrsmittel und mobile Freundlichkeit ist die barrierefreie Zugänglichkeit.

Wenn alles perfekt zusammenspielt, fühlen sich nicht nur die Suchmaschinen wohl, sondern auch deine Besucher. Das Ergebnis? Höhere Rankings, einfachere Wartung und eine gesteigerte Crawling-Effizienz. Und natürlich muss eine Stadt gepflegt werden, damit die Touristen auch in der nächsten Saison noch gerne kommen. 

Bis zur nächsten Saison könnt ihr euch die Zeit ja mit unseren Blogartikel vertreiben. 

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